Ein Risikomanagement nach SOX reduziert nachhaltig Prozessrisiken, schafft ein Risikobewusstsein bei den Mitarbeitern und verhindert Fehler in der Finanzberichterstattung (financial missstatements), aber nicht um jeden Preis.
Es kommt darauf an, ein "intelligentes" IKS entsprechend der Regel "so wenig wie möglich, so viel wie nötig" zu gestalten. Unser Expertenteam deckt den gesamten "SOX-life-cycle" von der Risikoanalyse über die Definition, Implementierung und Test interner Kontrollen ab. Es verfügt über branchenübergreifende Erfahrungen in allen Phasen der Sicherstellung der SOX Compliance und unterstützt Unternehmen darüber hinaus bei den jährlichen Tests ihres IKS.
Auf Bilanzskandale hat die amerikanische Börsenaufsicht SEC mit rigiden Vorschriften hinsichtlich der Finanzberichterstattung und der Verantwortung des Managements von Unternehmen einerseits und der Rolle des Wirtschaftsprüfers andererseits reagiert. Die Section 404 des Sarbanes-Oxley Acts verpflichtet das Management US-Börsennotierter Unternehmen ein internes Kontrollsystem (IKS) zu implementieren und zu dokumentieren. Darüber hinaus muss das Management die Wirksamkeit der internen Kontrollen im Design und im operativen Geschäft jährlich überprüfen (Management Assessment) und eine schriftliche Beurteilung (Management Assertion) im Rahmen des Jahresabschlusses erstellen. Der Abschlußprüfer hat ebenfalls Effektivität und Effizienz des internen Kontrollsystems zu prüfen und die Beurteilung des IKS durch das Mananagement zu bewerten. Mit den Erleichterungen der Accounting Standards N°5 soll sich der Wirtschaftsprüfer in seiner Beurteilung des IKS auf das Ergebnis der Management Assessments stützen und nur in Zweifelsfällen den Test wiederholen. Inzwischen sind auch die Schweiz mit dem Obligationenrecht 728a, wirksam für Abschlüsse nach dem 01.01.2008, und Japan mit J-SOX nachgezogen.